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Akteurs- und Netzwerkanalyse

Bei der Gestaltung der Landwirtschaft sind Politikinhalte dynamisch-veränderlich (moving targets), auch die Motive, Ziele oder Präferenzen von Akteuren, an die Politik adressiert wird, sind ambivalent und unterliegen Veränderungen. Gerade unter den Bedingungen der Unsicherheit über die Folgewirkungen des Verlustes der Agrobiodiversität und vor dem Hintergrund zu erwartender Neu-Regulierung des agro-industriellen Komplexes sind diese Aspekte bedeutsam.
 
Überdies spielen bei der Politikgestaltung neben den Beziehungen zwischen Staat und privaten Akteuren auch Interaktionen von autonomen Akteuren bzw. intermediären Organisationen eine wachsende Rolle. Im politischen Prozess interagieren demnach nicht nur eine Vielzahl von Akteuren in wechselnden Koalitionen, es ergeben sich auch verschiedenste Interessen sowie Konfliktkonstellationen.
 
Voraussetzung einer politischen Lösungsstrategie zum Erhalt der Agrobiodiversität ist die Kenntnis der Interessen, Handlungslogiken und -potentiale der relevanten Akteure. In dem politik- und sozialwissenschaftlichen Verbundprojektteilen werden die Akteure des Politikfeldes Agrobiodiversität und vor allem deren Zusammenspiel in der Akteursarena untersucht. Die beteiligten Akteure sind in unterschiedlicher Weise in den Politikprozess integriert und verfügen demnach über unterschiedliche Steuerungsressourcen, Einflusskanäle und Macht.