Im Projekt „Agrobiodiversität entwickeln“ wird jene Dynamik analysiert, die zur Gefährdung von Agrobiodiversität geführt hat. Im Fokus stehen dabei die ökonomischen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, und deren Wirkung sowie die entsprechenden Akteur/innen und Konflikte. Analysiert werden zudem pflanzen- und tierzüchterische Aspekte.
Darüber hinaus verfolgt das Projekt einen akteursorientierten Ansatz, der Wahrnehmungsweisen und Handlungsansätze etwa in der Züchtung, der Landwirtschaft und auf der Konsumseite auslotet. Begünstigen neue Nutzungsanforderungen und ein gestiegenes Qualitäts- und Gesundheitsbewusstsein die Vielfalt der Kulturpflanzensorten und Nutztierrassen? Welche praktischen Perspektiven zur Entwicklung von Agrobiodiversität sehen die Akteurinnen und Akteure?
In einer Gender- Analyse wird untersucht, welchen Einfluß die Konstruktion der Geschlechterrollen und die Hierarchisierung derselben auf das Problem Agrobiodiversität hat.
Mehr über das Forschungsprojekt erfahren Sie in einer ausführlichen Projektbeschreibung.
Informationen zur Förderung finden Sie hier.