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Die Ziele
Das Projekt „Agrobiobdiversität entwickeln“ will dazu beitragen, die Abnahme von Agrobiodiversität in ihren vielfältigen Zusammenhängen - dazu gehört auch das Verhältnis von Frauen und Männern in Züchtung und Nutzung - besser zu verstehen und auf die gesellschaftliche Agenda zu setzen. Bedingungen für eine nachhaltige, geschlechtergerechte Tier- und Pflanzenzucht sollen aufgezeigt werden. Dadurch kann das Projekt auch einen Beitrag zur nationalen Umsetzung der Biodiversitätskonvention (Rio 1992) leisten. Mehr...
Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die nachhaltige Sicherung von Ernährung und Entwicklungschancen. Dazu bedarf es der Bewahrung der Vielfalt landwirtschaftlicher Nutzungsformen in regionalen und globalen Kontexten und des damit verbundenen praktischen Wissens.
Ein Beispiel: Will die moderne Kartoffelzüchtung Qualitätseigenschaften verbessern und eine größere Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge erreichen, so ist sie dazu auf die genetische Vielfalt von Wildvorkommen aus den südamerikanischen Ursprungsgebieten angewiesen. Traditionelle Anbauformen und moderner Gebrauchsanbau sind also untrennbar miteinander verbunden. Dabei geht es auch um Aspekte globaler Gerechtigkeit: Beispielsweise verringert die Stärkung lokaler Zuchtpraxis Abhängigkeiten von marktbeherrschenden Saatgut- und Futtermittelherstellern. |
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